Ankerkettenrechner ⚓

Berechnen Sie die richtige Ankerlänge basierend auf Wassertiefe und Seebedingungen.

Anleitung zum Ankerkettenrechner

Geben Sie Wassertiefe, Freibord, Tidenhub und Seebedingungen ein. Ankerverhältnisse: ruhig 5:1, mäßig 7:1, rau 8:1, Sturm 10:1.

Ausreichendes Ankerverhältnis ist der Schlüssel zum sicheren Ankern. Berücksichtigen Sie immer Tidenänderungen.

Kettenleine ist mit kürzerem Verhältnis effektiver als Nylonleine.

FAQ

Was ist der Ankerschliff und warum ist er wichtig?

Der Schliff ist das Verhältnis der Ankerlänge zur Tiefe vom Bug bis zum Meeresgrund (Tiefe + Freibord + Tidenhub). Ein 7:1-Schliff bedeutet 7 Fuß Ankerleine pro Fuß Tiefe. Mehr Schliff = bessere Haltekraft. Mindestens 5:1 bei ruhigen Bedingungen, 7:1 bei mäßigen, 10:1 bei Sturm.

Wie viel Ankerkette sollte ich verwenden?

Kette liefert Gewicht, das den Ankerzug horizontal hält (entscheidend für die Haltekraft). Verwenden Sie mindestens 1 Fuß Kette pro Fuß Bootslänge. Für ein 30-Fuß-Boot mindestens 30 Fuß Kette. Kette widersteht auch Abrieb auf felsigem Grund besser als Nylonleine.

Wie erkenne ich, ob mein Anker treibt?

Stellen Sie einen Ankeralarm auf Ihrem GPS/Kartenplotter ein. Nehmen Sie Peilungen auf feste Objekte an Land und überprüfen Sie diese regelmäßig. Beobachten Sie, ob das Boot anders schwingt als andere ankernde Boote. Fühlen Sie die Ankerkette — ein treibender Anker überträgt Vibrationen.

Wie viel Schwojraum benötige ich beim Ankern?

Ihr Schwojkreisradius entspricht Ihrer Ankerlänge. Mit 100 Fuß Ankerleine benötigen Sie 200 Fuß freien Wasserdurchmesser. Berücksichtigen Sie andere ankernde Boote und ihre Schwojkreise. Windwechsel können Boote um 180° schwingen lassen, also ausreichend Abstand in alle Richtungen sicherstellen.

Welcher Ankertyp ist für verschiedene Bodenbedingungen am besten?

Pflug/CQR-Anker: ausgezeichnet in Sand und Schlamm. Danforth/Flügelanker: am besten in Sand, schlecht in Fels. Bruce/Klauanker: gut in Seegras, gute Allround-Leistung. Rocna/Mantus: moderne Hochhaltkraftanker, die in den meisten Bedingungen gut funktionieren. Immer einen Reserveanker mitführen.